IDC WM 2010

In Vrbové

04. Juni 2010 – 06. Juni 2010

Nach einer super tollen Trainigswoche bei Z Polytanu (Jan und Martin Toth), gilt es nun Ernst. Der Dauerregen endet mit dem Ende der Vorbereitung. Die Organisation der Veranstalter läuft nur schleppend an (heilige Startnummern, fragwürdige Veterinärkontrolle, Parkgebühren für Hundeführer).

Nichts desto trotz, das Schweizer-Team, Fränzi Ritter mit Ays und Hanspeter Sandmeier mit Arak, sind für grosse Taten bereit - auch ohne Mannschaftsführer und als Exoten ohne Einheitstrainer.
Samstag: Beide Teams beginnen mit der Unterordnung und dem Schutzdienst. Die Resultate lassen sich sehen: Hanspeter hat den zweitbesten Schutzdienst mit 97 Punkten – Bravo! Fränzi mit 90 Punkten in der Unterordnung und 93 im Schutzdienst wird später zum Schrecken der Deutschen Mannschaft – leider sollte dann am Ende 1 Pünktchen fehlen für’s Podest.
Die Stimmung unter den Hundeführern ist gut und die Organisation funktioniert nun auch.

Sonntag: Fährten. Die Nerven liegen blank. Wir hören und sehen an den Resultaten dass es sehr schwierig wird. Schwieriges Gelände, inzwischen steinhart und knochentrocken, Hitze und viel Wind. Viele mit Abbruch auf der Fährte.
Richterin Inge Eberstaller macht zusätzlich Mut:„Viel Glück – das können Sie heute gebrauchen“.

Dann, die erste gute Nachricht, Hanspeter macht eine sehr gute Fährte und Fränzi doppelt am Nachmittag mit einer super guten Fährte gleich nach!
Die Fährtenrichterin macht den beiden Teams ein grosses Kompliment. Sie lobt die saubere und präzise Fährtenarbeit der Schweizer.

Fränzi und Hanspeter sind nun beide „happy“. Sie haben sehr gute Resultate erarbeitet.
Fränzi landet auf dem 4. (1 Punkt fehlt ihr für den 3. Platz) und Hanspeter auf dem 13. Schlussrang.

Da kann ich nur noch sagen, wir sind alle ganz stolz auf Euch. Macht weiter so und vielleicht nächstes Jahr in Ungarn wieder. Bravo!

Yvonne Bürkli